Sport ist Mord. Manchmal ist Sport aber auch eine neue, tolle Kollegin. Wobei neu in Kerstins Fall natürlich nicht mehr angebracht ist, arbeitet sie doch mittlerweile schon ein ganzes Jahr bei uns. Beruflich hat die Basketball begeisterte Allrounderin mit Stopps bei Saatchi & Saatchi oder TAG Heuer ebenfalls so einiges auf dem Kasten. Zeit, sie ein bisschen besser kennenzulernen!

Du hast sowohl Erfahrung auf Agenturseite als auch auf Unternehmensseite. Was gab den Ausschlag, wieder bei einer Agentur anzuheuern?

Ich hatte auf beiden Seiten tolle Erfahrungen gesammelt. Allerdings weht in einer Agentur irgendwie doch schon ein besonderer Wind, den ich vermisst habe. Am Ende hat mich Eva – mit der ich früher zusammen in einer Basketball-Mannschaft gespielt habe – ermuntert, mich bei CAMAO zu bewerben.

1 Jahr Zeit zum Nestbau: Hast du dich in unserem Büro gut eingelebt und -genistet?

In meiner ersten Büro-WG habe ich mich gleich pudelwohl gefühlt, gerade weil wir uns auf Anhieb so gut verstanden haben. Flo und Brian haben mir das Ankommen richtig leicht gemacht mit ihrer Hilfsbereitschaft und dem gleichen Sinn für Humor. Mittlerweile sind wir in unterschiedliche Büros gezogen. In meinem neuen Büro mit Amelie, Eva und Luis hat zwar keiner diese prägnante Bass-Stimme oder einen „american accent”, aber wir haben mindestens genauso viel Spaß bei der Arbeit.

In puncto Nestbau: Es gibt eine Orchidee, die mir meine Kollegen zum Geburtstag schenkten und um die ich mich mehr kümmern müsste. Das Persönlichste sind dann wohl aber ein paar Kunstwerke meiner Kids an der Wand. Ich glaube, damit bin ich gerade so noch clean-desk-compliant. ;)

Du erwähntest gerade deine Kids: Familie und Beruf – passt das bei CAMAO zusammen?

Absolut! Ich weiß natürlich, wie es um die Pflichten eines „Dienstleisters“ bestellt ist, deswegen war ich auch anfangs sehr gespannt, wie sich die Arbeit einer Kundenberaterin mit meinen mütterlichen Pflichten vereinbaren lässt. Ich kann heute aber sagen, dass CAMAO einiges tut, damit wir (Teilzeit-)Eltern einer anspruchsvollen Arbeit nachgehen können und trotzdem Zeit für die Familie haben. Und das ist vor allem der modernen Haltung und Führung zu verdanken, in neu-deutsch würde man wahrscheinlich von „New Work” sprechen.

Gerade aus deiner letzten beruflichen Station bei TAG Heuer bringst du viel Marketing-Expertise mit. Wie stark fließt das in deine jetzige Arbeit als Kundenberaterin mit ein?

Tatsächlich habe ich mich in meiner vorherigen Position sehr stark mit Online-Marketing-Themen befasst. Allerdings würde ich von mir eher als Marketing-Generalist sprechen. An Disziplinen wie Markenentwicklung oder klassischer Kommunikation habe ich immer noch viel Spaß und die liegen mir auch noch. Deswegen bin ich froh, dass unsere Projekte so abwechslungsreich sind.

Ich arbeite zum Beispiel viel mit mittelständischen Kunden. Die brauchen medienneutrale, ganzheitliche Beratung. Dafür ist es glaube ich hilfreich, dass ich Unternehmens- und Agenturseite gut kenne. Natürlich kann man auch so Empathie für die Gegenseite haben, aber die Abläufe selbst zu erleben, erzeugt noch mal mehr Verständnis. Früher hätte ich mich vielleicht geärgert, dass eine coole Idee oder ein schönes Design nicht verkauft wurde. Aber Kunden schätzen es, wenn man nicht nur auf guten Ideen fürs agentureigene Ego herumreitet, sondern sie dabei unterstützt, womit sie ihr Geld verdienen.

Mit welchem Basketball-Team würdest du CAMAO beschreiben?

Das All Star Team.

Vielen Dank für das Interview!