Nadine ist wohl sowas wie das CAMAO-Chamäleon: Mal findet man sie in der Kundenberatung, mal im Projektmanagement – und wenn's sein muss, hilft die Frohnatur auch spontan im Social-Media-Bereich aus. Als gebürtige Darmstädterin sitzt sie in unserem Heilbronner Büro, von wo aus sie unter anderem unseren Standort in Berlin aufbaut. Okay, kurz durchatmen. Ganz schön viel Story für gerade einmal zwölf Monate, oder? Doch Nadine scheint sich bei uns sehr wohl zu fühlen. Und dabei wollte sie damals einfach nur zum Tätowierer ...

Starten wir mit der Standardfrage: Wie hast du zu CAMAO gefunden?

Wenn du bei uns jemanden fragst, „Woher habt ihr eigentlich Nadine?“, dann ist die Antwort immer erst Gelächter und dann: „vom Tätowierer!“. Und tatsächlich: So war’s auch.

Mitte 2019 hatte ich mein damaliges Arbeitsverhältnis gekündigt – ohne Plan B. Ich war gerade dabei herauszufinden, was mich beruflich neu erfüllen könnte. CAMAO hatte ich damals nicht auf dem Schirm – war nicht unbedingt mein beruflicher „Tanzbereich“. Aber irgendwie ging es ja auch um Veränderung und ein Besuch beim Tätowierer (THINK.tattoos #werbung) brachte unverhofft genau das: Nach einem kurzem „Hallo“ und „Was ist bei dir gerade so los?“ erfuhr ich von der ortsansässigen und befreundeten Agentur CAMAO. Was folgte, war eine Nachricht an Rainer: „Bei mir sitzt gerade eure neue Mitarbeiterin“. Kurze Zeit später stand er im Laden, nach weiteren 30 Minuten saß ich im Büro in der Moltkestraße, hatte ein kurzes Bewerbungsgespräch mit Isa und was dann folgte, war Liebe auf den ersten Blick: Nach einem Probearbeitstag hatte ich bereits wenige Tage später meinen Arbeitsvertrag im Briefkasten – zusammen mit einer (davon unabhängigen Reklame-)Postkarte, auf der Stand: „Trust the Timing of your Life“ – und das hab ich getan.

Was ist dein Highlight des 1. Jahres?

Nur eins? Ganz im Ernst: das geht nicht. Das mag vielleicht cheesy klingen, aber es gab verdammt viele Highlights. Und dass, obwohl das Jahr 2020 für alle so ganz anders lief als geplant.

Ursprünglich waren jede Menge Events geplant, die wir organisatorisch und filmisch, hauptsächlich im Rennsport- und Automobilbereich, begleiten sollten. Mit dem Aufkommen von Corona wurden alle Events gecancelt und dazugehörige Budgets bei den Kunden eingefroren.

Zum Glück sind wir bei CAMAO in der privilegierten Position – dank unserer agilen und digitalen Arbeitsweise sowie den Menschen, die sich hier jeden Tag (pardon) den Hintern aufreißen –, dass wir wahnsinnig schnell wieder Fuß fassen konnten: So ging es für mich dann um Themen wie LegalTech, Websiten, APIs und App-Entwicklung. Ich wurde Teil eines Scrum-Teams, kümmere mich nun um Influencer-Kooperationen, unterstütze unsere eigene Brand Communication, darf den Aufbau des Berliner Standorts mitvorantreiben und: Kollegen lassen für unsere Kunden sogar die Hosen runter.

Doch auch das Thema Event spielt noch eine tragende Rolle: Für einen tollen ortsansässigen Kunden dürfen wir eine Influencer-Roadshow in vier deutschen Großstädten inkl. eigens umgebautem YouTube-Showküchen-Eventmobil umsetzen – dazu aber mehr in 2021.

Du hast Erziehungswissenschaften studiert, warst danach selbstständig im Event-Bereich und der Weg führte dich in Richtung Event- und Kommunikationsagentur. Jetzt bist du seit einem Jahr bei uns. Was unterscheidet CAMAO von deinen bisherigen Stationen?

Fast nichts und doch wiederum alles: CAMAO ist besonders – wir sind keine typische Agentur, sondern eher eine Marke und ein kontinuierlich wachsendes Netzwerk aus mittlerweile knapp 200 Kolleginnen und Kollegen an 9 Standorten. Hinzu kommen treue Partner aus den unterschiedlichsten Bereichen, die alle für unsere gemeinsame Sache brennen.

Der oneCAMAO-Gedanke und das damit zusammenhängende standortübergreifende Arbeiten macht mir unglaublich viel Spaß und hat dazu geführt, dass ich nach zwei Monaten zu unserer großen gemeinsamen Weihnachtsfeier schon sehr viele Gesichter kannte und gut vernetzt war.

Egal, welcher neue Kunde oder welches Projekt bei uns reinflattert: Im CAMAO-Cosmos gibt es immer die passenden Experten. Und neben der fachlichen Expertise steht bei der Einstellung neuer Kolleginnen und Kollegen auch immer die Persönlichkeit im Fokus – so wird sichergestellt, dass es auch wirklich passt.
Und noch was Besonderes gibt es hier: Die „Fokuswoche“, bei der sich einmal im Jahr alles um dich dreht: Ein dienstlicher, ein fachlicher und ein persönlicher Mentor unterstützen dich in diesen Bereichen bei deiner Entwicklung. Ganz großes Kino in Sachen Mitarbeiterpflege und -entwicklung!

Du bezeichnest dich selbst als „Enthusiast und Strahlekind“ und das können wir zu 100 % bestätigen. Wie motivierst du dich, positiv und glücklich zu bleiben?

Ich lache einfach von Natur aus sehr viel und bin ein gutgelaunter Mensch. Eine Kollegin meinte kürzlich zu mir: „Das ist halt einfach deine Lebenseinstellung“ und sie hat vollkommen recht.

Natürlich habe ich auch mal schlechte Tage, aber ich sehe immer das Licht am Ende des Tunnels und kann mich an den kleinsten und schönsten Dingen erfreuen – etwa anderen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern oder ein tapsiger Hund. Der Hesse würde sagen, ich bin ein ganz schöner „Dabbes“: Ich kann gut über mich selbst lachen, mache fast jeden Blödsinn mit und bewahre mir den Spaß im Leben.

Bei CAMAO ist das die Crew! Ein bunter Haufen, der jedes Klischee bedient und gleichzeitig widerlegt. Menschen, mit denen du dich kaputtlachen und sogar weinen kannst; mit denen du dir den Kopf zerbrechen, dich gemeinsam weiterentwickeln und dir auch mal beim Pitch die Nächte um die Ohren schlagen kannst – und danach die Erfolge feierst. Klar, auch hier menschelt es mal und sehr viel Arbeit schlägt vielleicht aufs Gemüt – wo nicht? Trotzdem sind wir immer füreinander da und machen uns gegenseitig groß, stehen hinter-, neben- und auch mal voreinander – genauso wie es gerade nötig ist. In unserem #lieblingsladen!

Einen Großteil deiner beruflichen Laufbahn hast du mit dem Fokus auf Automotive- und Rennsport-Bereich verbracht: Wäre CAMAO ein Fahrzeug, wie würde es aussehen und was könnte es?

Eins ist sicher: Auf keinen Fall ein Fiat Multipla 😁 Für mich persönlich das, sagen wir mal, „unschönste Auto der Welt“ – sehen übrigens noch mehr Menschen so 😉

Ich muss allerdings ein bisschen schummeln, denn CAMAO ist für mich nicht nur ein Auto, sondern ein Fuhrpark: ob Sportwagen, der dich und deine Kunden im Turbogang aus einem Team an Ingenieuren und Mechanikern im Dauerlauf ins Ziel bringt; oder ein Smart, der in jede noch so kleine Need-Nische passt; oder ein VW-Bulli, der dir nicht nur Fahrzeug und bei Bedarf Meetingraum, sondern auch Zuhause sein kann. Bei uns ist die Auswahl groß und für jeden etwas dabei – ob Kunde, Partner oder Kollege. CAMAO kann so ziemlich alles sein, es kommt nur drauf an, was du daraus machst.

Nach diesem nun doch etwas längerem Interview ist vielleicht auch die Bezeichnung „Enthusiast“ etwas klarer: Ich bin wohl unumstritten ein #camaoenthusiast ;)
Willst du das auch werden? Dann klick dich schnell in unsere Jobs.

PS der Redaktion: Nadine findet ihr auch bei LinkedIn!