Was würden wir nur ohne Nurgül Kücükakyüz tun? Mit ihrer Leidenschaft für stimmiges, ausdrucksvolles Design konnte sie schon viele unserer Kunden begeistern. Und auch unsere Darmstädter KollegInnen möchten ihre offene und humorvolle Art nicht mehr missen. Außerdem hat sie nicht nur in puncto Design immer einen wertvollen Ratschlag parat: Die selbsternannte Fashionista setzt auch modisch Maßstäbe. Woher ihr besonderes Gespür für die Harmonie von Farben und Formen kommt und wie sie es weitergebildet hat, verrät sie euch im Interview selbst:

Wie hast du zu CAMAO gefunden?

Das war tatsächlich eine ziemlich spontane Aktion. Nach meinem Kommunikationsdesign-Studium war ich erst für ein Praktikum ein Jahr in Istanbul bei Saatchi. Als das vorbei war, habe ich mich relativ schnell nach Stellen in der Region umgeschaut. Ich bin eine Person, die partout nicht rumsitzen und nichts tun kann. Es musste also unbedingt eine neue, spannende Beschäftigung her.

Bei meiner Recherche bin ich auf CAMAO gestoßen. Und so zwei, drei Wochen nachdem ich aus Istanbul zurück war, saß ich auch schon beim Bewerbungsgespräch. Nach einer Woche Probearbeit habe ich den Vertrag unterschrieben und bin mit Kunden wie der Deutschen Telekom oder der FAZ gestartet. Bei FAZ konnte ich direkt den Heiko unterstützen, der damals auch noch relativ neu war.

Was war dein spannendstes Projekt?

Jedes Projekt ist mein Lieblingsprojekt. Aber ich mag es besonders, ein Projekt wirklich von Grund auf zu betreuen. Wenn du richtig sehen kannst, wie das Projekt wächst und gedeiht. Von der Gestaltung des Corporate Designs, über die Logo-Entwicklung und natürlich das Entwerfen der Website. Und das Potenzial für so ein Aufblühen hat jedes Projekt. Darum hänge ich mich auch immer mit Herz und Seele rein. Hier ein „Lieblingsprojekt” rauszupicken, wäre unfair allen anderen gegenüber.

Was war zuerst da: Die Leidenschaft für Grafikdesign oder die Leidenschaft für Kunst?

Ich bin schon seit meiner Kindheit gerne kreativ und künstlerisch interessiert. Malen und Zeichnen war meine Leidenschaft. Im Kunstunterricht hatte ich auch seit der Grundschule immer eine 1. Ich habe mich auch damals schon sehr für Logos, Banner, Plakate et cetera begeistert, also den Bereich der Markenkommunikation. Und tatsächlich hat mich meine Lehrerin dann sehr dazu ermuntert, auch beruflich in die Richtung zu gehen. Gesagt, getan, Kommunikationsdesign studiert. Danach wollte ich dann herausfinden, wie die Menschen in anderen Ländern arbeiten und war, wie erwähnt, in der Türkei. Dabei ist mir dann aufgefallen, wie dezent und pastellig die Paletten in Deutschland sind. In der Türkei ist das ganz anders, da sind die Farben viel knalliger. Ich finde, man muss da eine gute Balance finden.

Wie hat CAMAO sich und dich in den 10 Jahren verändert?

Fachlich hat CAMAO mich sehr stark verändert. Beziehungsweise: Ich konnte mich hier weiterentwickeln. Nach dem Studium und auch in der Türkei habe ich mich sehr viel mit Print beschäftigt. Und das liebe ich auch immer noch! Print-Materialien ausdrucken, in der Druckerei die Qualitätssicherung machen, das Papier und die Farben prüfen und einfach das Produkt in der Hand halten … Das mag ich. Und ich bin da auch sehr penibel, mir fällt also schnell auf, wenn da was nicht stimmt. Aber natürlich habe ich bei CAMAO dann auch Webdesign kennen- und liebengelernt.

Was sich seit 10 Jahren nicht verändert hat, ist wie wohl ich mich hier fühle. Besonders die Kollegen und Kolleginnen sind einfach toll. Und es ist ja auch wirklich ungewöhnlich, in unserer Branche so lange bei einem Unternehmen zu bleiben. Aber ich bin ja auch nicht die Einzige, die so lange hier ist. Es wird auch einfach nicht langweilig, weil wir so viele verschiedene Sachen anbieten. Darum gefällt’s mir hier nach wie vor sehr gut.

Wie würdest du CAMAO in nur einem Wort beschreiben?

Kirsche.


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