Was würden unsere MünchnerInnen nur ohne sie tun: Seit ganzen 10 Jahren kümmert sich „Sue” aka Susanne Liebsch-Honegg als „Agentur-Mama” um einen smoothen Tagesablauf für unsere CAMAOs. Was hat sie vor CAMAO gemacht und wie schaut sie auf die vergangenen 10 Jahre zurück? Das (und mehr) beantwortet sie euch im Interview ganz einfach selbst. Viel Spaß!

Erinnerst du dich an deinen ersten Arbeitstag bei uns?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe in den 80er Jahren Werbekauffrau gelernt und kam aus einer ganz anderen Arbeitswelt. Print war das Maß der Dinge, es gab noch sehr strikte Hierarchien und so weiter. Nach längerer Kindererziehungs-Pause fing ich bald bei CAMAO im Back Office an. Und mir schlug direkt ein „Du brauchst hier gar nicht anfangen, wenn du nicht zu uns allen Du sagst” vom damaligen Chef entgegen. Da war mir klar, die Uhren ticken hier etwas anders.

Und es kam auch Schlag auf Schlag. lacht Es war ja 2010 und ich hatte bis dato noch kein Smartphone, aber in der Agentur gab es bereits ein paar iPhones. Ein Kollege bat mich darum, an sein klingelndes iPhone zu gehen und dann stand ich da mit dem Teil und hatte keine Ahnung, wie man bei einem iPhone ein Gespräch annimmt.

Wie hat sich CAMAO in den 10 Jahren verändert?

An Veränderung hat es nie gemangelt. Es gab mehrere Umzüge innerhalb Münchens und reichlich Fluktuation. In 10 Jahren ist das Boot natürlich auch mal etwas am Schaukeln gewesen.

Aber ich habe gelerntes, großes Vertrauen in CAMAO. Stillstand gibt es hier nicht. Es wird an der Zukunft gebastelt und Visionen werden verfolgt. Wir sind insgesamt enorm gewachsen. Was ich auch einzigartig finde bei CAMAO: Wir haben hier flache Hierarchien, können vieles frei gestalten und bekommen dafür auch das nötige Vertrauen entgegengebracht. Persönliche Freiräume werden ermöglicht, zum Beispiel Home Office oder flexible Arbeitszeiten. Wir haben standortübergreifend per Video unsere wöchentliche Yoga-Stunde mit der lieben Sophie und im Office München besucht uns seit einiger Zeit eine Masseurin, die unsere verkrampfte Kopf-/Schulterpartie wieder professionell lockert. Das sind alles wunderbare Goodies, über die ich mich freue.

Technischen Neuerungen, die es bei uns sehr oft gibt, stehe ich manchmal etwas ratlos gegenüber. Ich brauche dann den Support von Technik-affinen Kollegen, sonst wäre ich „lost”.

Was ist seit 10 Jahren gleichgeblieben?

Das selbstständige Arbeiten, der riesige Pool an Fachwissen durch die unterschiedlich ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen. Einfach das bunte und meistens harmonische Miteinander von verschiedenen Charakteren, das war von Anfang an so und das ist auch so geblieben. Ich sehe das als große Community, die an einem Strang zieht. Und wir wissen alle, in der Arbeitswelt gibt’s oft Konstellationen, wo man eher gegeneinander arbeitet. Was noch gleichgeblieben ist: CAMAO feiert gerne. Legendär sind die Sommer- und Weihnachtsfeste, da gibt es viele lustige Geschichten zu erzählen.

10 Jahre in einer Agentur – höchst ungewöhnlich. Was ist dein Geheimnis?

Hier bin ich bisher tatsächlich am längsten. Der Grund dafür ist ganz einfach. Mein Job hier ist abwechslungsreich, ich habe Spaß bei meiner Arbeit, fühle mich wohl in dem Umfeld und an meinem Arbeitsplatz. Bereichernde Freundschaften sind in der Zeit natürlich auch entstanden. Der Kontakt zu den unterschiedlichsten Kollegen und immer wieder interessante Kunden kennenzulernen, das ist spannend.

Dazu kommt, dass wir auch einfach sehr schöne Arbeitsplätze in tollen Räumlichkeiten haben. Warum sollte ich nicht hier bleiben wollen?

Wie würdest du CAMAO mit nur einem Wort beschreiben?

Vielfalt.

Vielen Dank für das Interview!