Flo ist vieles: Unerschöpfliche Quelle für Serien-Diskussionen, unerbittlicher Gegner an der Tischtennisplatte und nach einem Jahr schon ein ungemein geschätzter Kollege. Nachdem ihn sein Karrierepfad erst für einige Zeit auf Unternehmensseite geführt hat, atmet er nun wieder Agenturluft – und seit letztem Jahr die unsere. Wie diese ihm bekommt, verrät er im Interview.

Wie bist du zu CAMAO gekommen?

Über Xing tatsächlich. Man wird ja oft angeschrieben, viele Nachrichten lassen einen kalt und man kümmert sich gar nicht mehr groß drum. Bei Inas Nachricht wurde ich aber aus einem ganz banalen Grund neugierig: Sie ließ durchblicken, dass CAMAO eine Tischtennisplatte besitzt – und die von der Belegschaft auch fleißig genutzt wird. Ich spiele ziemlich gerne Tischtennis und das hat in dem Moment gereicht, um sich CAMAO mal etwas genauer anzuschauen: Je mehr ich über die Truppe herausgefunden habe, desto besser wurde es eigentlich. Viele Agenturen ziehen ihre Arbeitgebermarke ja als sehr modern, flexibel und familiär auf – Stichwort „human agency“. Ich habe das Gefühl, CAMAO bemüht sich mehr als andere, das auch im Alltag zu leben.

Was ist dein Highlight des 1. Jahres?

Ich glaube, ganz klassisch war das mein erstes wirklich großes Projekt: die Website der Open Telekom Cloud . Neben dem reinen Umfang des Projekts war es auch ein neues Themenfeld für mich, was das Ganze noch mal eine Ecke spannender gemacht hat.

Aber ich möchte auch die menschliche Ebene hier betonen. Bei CAMAO versammeln sich wirklich außergewöhnliche Kompetenzen und die stecken halt oft in außergewöhnlichen Charakteren – die auch so sein dürfen. Und ich glaube, dieser persönliche Freiraum wird hier auch sehr geschätzt.

Passen dein Berufswunsch als Kind und dein jetziger Beruf gut zusammen?

Eigentlich nicht. *lacht* Mein Traumberuf als Kind war Archäologe. Das ist aus der Faszination mit den Dinosauriern gewachsen und wurde durch Indiana Jones dann nochmal deutlich gepusht.

Obwohl, vielleicht passt es doch. Ich versuche oft, aus alter Materie neues Wissen zu schöpfen oder zumindest zu schauen, ob sich das Wissen auf neue Probleme übertragen bzw. anwenden lässt. Ich bin einfach von Natur aus so. Wenn ich etwas Neues brauche, schaue ich erstmal im Keller, ob ich da etwas nutzen, umbasteln oder mich auch nur davon inspirieren lassen kann. Auf Neudeutsch nennt man das wohl Upcycling. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass man nur zukunftsgewandt und innovativ sein kann, wenn man die Vergangenheit verinnerlicht hat. Ich sehe da also auch gar keinen Widerspruch zu unserer Identität als CAMAO.

Was ist dein Ziel für das zweite Jahr?

Dafür zu sorgen, dass unsere Herausforderungen genauso dynamisch wachsen wie wir. Unsere Verschmelzung mit INDECA erweitert unsere Kompetenzen ungemein und damit auch den Rahmen, den wir in Projekten ansetzen können. Und jetzt die ganzen uns zur Verfügung stehenden PS auf die Straße zu bringen, ist natürlich auch meine Aufgabe.

Mit welcher Sportmannschaft würdest du CAMAO beschreiben?

Cleveland Indians.