Längst sind mobile Devices mit Full-HD-Kameras ausgestattet und haben nicht nur dadurch den Camcorder weit hinter sich gelassen. Während noch bis vor wenigen Jahren zweifelsfrei fest stand, Bewegtbild sei ausschließlich im horizontalen Bildformat aufzunehmen, hat der Smartphone-Boom diesen Trend revolutioniert.

Immer häufiger stellen uns Kunden Videomaterial im Hochformat zur Verfügung, das wir für Produktionen aller Art benötigen“, sagt Account Manager Matthias Wüntscher. CAMAO, aus Anspruch innovativ, reagiert nun als erste Agentur mit seiner eigenen Motion-Abteilung auf diesen Wandel. „Wir freuen uns, den Anforderungen unserer Kunden auch in diesem Spezialfeld gerecht zu werden. Mit dem neu eingerichteten vertikalen Schnittplatz sind wir in der Lage, jegliches Material im Hochformat zu verarbeiten“, ergänzt Art Director Marcus Bransch, der für Luftaufnahmen inzwischen auch eine Drohne mit der neuen GoPro VERTICAL HERO ausgestattet hat.

Auch die Medienlandschaft hat reagiert: Das Vertikalformat zelebrierende Filmfestivals schießen auf der ganzen Welt von Bad Gastein bis New South Wales aus dem Boden. Ob dieser Trend die damalige Sprengkraft von 3D oder jüngst Virtual Reality erreicht, bleibt jedoch abzuwarten. „Ich persönlich würde das sehr begrüßen!“, hofft Motion-Expertin Claudia Müller, die als Initiatorin des Schnittplatzes diesen vorerst auch projektübergreifend bedienen wird.

Mit dieser Entscheidung positionieren wir uns als Agentur, die agil auf Veränderungen in der Kreativindustrie reagiert. Die professionelle Kommunikation von Marken wird über Jahre hinweg von den Vorlieben der jungen Generationen geprägt werden. Und nicht erst seit Snapchat und Instagram ist klar, dass diese sich auch in puncto Video vertikal am wohlsten fühlen. Also: Lieber zu früh als zu spät.

PS: April, April!