Im dritten und letzten Teil der Blogserie „Employer Branding bei CAMAO“ verlassen wir die objektive, kriterienbezogene Ebene und begeben uns in subjektive Gefilde. Warum subjektiv? Ganz einfach: Weil bei der Wahrnehmung einer Arbeitgebermarke immer eine subjektive Komponente mitschwingt. Deshalb kann nicht pauschalisiert werden, welche Wirkung Employer Brands bei den unterschiedlichen Zielgruppensegmenten erzielen.

Die Perspektive bestimmt das Markenerlebnis

Diese Erkenntnis ist auch für die „/C Employer Branding Statusanalyse“ von zentraler Bedeutung. Wenn wir das Markenerlebnis analysieren, welches durch das Zusammenspiel aus den richtigen Zutaten und der richtigen Zubereitungsart entsteht, dann machen wir das, indem wir uns in die verschiedenen Zielgruppensegmente hineinversetzen und die Arbeitgebermarke aus deren Perspektiven heraus betrachten. Das setzt natürlich voraus, dass wir die Zielgruppen kennen, wissen wie sie ticken und was sie bewegt. Nah am Menschen eben.

Arbeitgeberidentität und Positionierung

Starten wir mit den ersten beiden Aspekten in dieser Ebene: der Arbeitgeberidentität und Positionierung. Das Ziel besteht darin, dem Unternehmen eine Identität zu verleihen, die den Charakter des Unternehmens widerspiegelt und authentisch ist.

Darüber hinaus sollte eine klare Positionierung vorgenommen werden, die dem Unternehmen ein treffendes und unverwechselbares Profil verleiht und eine Wettbewerbsdifferenzierung ermöglicht. Hier sind wir auch schon bei den Alleinstellungsmerkmalen angelangt, die in der sogenannten Employer Value Proposition verankert sind und alle zielgruppenrelevanten und wettbewerbsdifferenzierenden Anreize beinhaltet.

Bei der Ausarbeitung oder Konkretisierung von Arbeitgebermarken stellen wir uns daher die folgenden Fragen: Welche Stärken hat das Unternehmen? Stimmen diese mit den Bedürfnissen der Bewerber überein? Handelt es sich um Stärken, welche die Wettbewerber nicht aufweisen? Die Statusanalyse umfasst daher neben der Analyse des Unternehmens auch immer eine Analyse des Wettbewerbsumfelds.

Der berühmte Blick hinter die Kulissen

Auf dieser Basis kann eine Arbeitgebermarke konzipiert beziehungsweise weiterentwickelt werden. Vergesst im zweiten Schritt – der Kommunikation der Arbeitgebermarke – nicht, Euren Zielgruppen den berühmten Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, damit sie in der Lage sind zu beurteilen, ob sie zum Unternehmen passen und umgekehrt.

Authentisch. Unverwechselbar. Nah am Menschen.

An dieser Stelle werden wir oft nach einem Patentrezept gefragt und müssen immer dieselbe Antwort geben: Es gibt keins. Natürlich gibt es zahlreiche Aspekte, die allgemein gültig sind, aber eine Arbeitgebermarke muss stets individuell auf das Unternehmen und die vorherrschenden Rahmenbedingungen zugeschnitten werden. Und das erfordert personelle sowie finanzielle Ressourcen.

Eine Sache können wir Euch aber noch mit auf den Weg geben: Seid authentisch, unverwechselbar und nah am Menschen. Dann sind wir uns sicher, dass es geschmacklich ein Volltreffer wird!

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Die Serie im Überblick

Teil I: Die Zutaten
Teil II: Die Zubereitung
Teil III: Das Geschmackserlebnis