Das Handy einfach mal auslassen. Wäre das nicht schön? Wellness für die von Push-Benachrichtigungen, „Gelesen“-Häkchen und Like-Wahnsinn geplagte Seele. In unserem Bedürfnis nach ein bisschen Digital Detox geht es uns gefühlt allen gleich – oder?

Ja und nein. Für unseren Vortrag beim Wellnesskongress 2018 in Innsbruck – veranstaltet von der Standortagentur Tirol – haben wir zusammen mit der twyn group und Klocke Research eine Studie zur Zielgruppenansprache in der Wellnessbranche durchgeführt. Das Ergebnis: Es gibt zwei Richtungen, die sich als Verhaltenstendenzen von Konsumenten zum Thema „Digital Detox-Urlaub” abzeichnen und als Zielgruppen beschreiben lassen. „Bewusste Detoxer“ wollen komplett abschalten – bei ihnen landet das Handy am liebsten im nächsten Goldfischglas, sobald sie das Hotel betreten. Die „sanften Detoxer“ hingegen pflegen in ihrem Alltag einen moderaten Umgang mit der digitalen Welt. Smartphone und Co. empfinden sie im Urlaub nicht als störend.

Nun, nichts was ein geübter Portier nicht auch auf den ersten Blick herausfinden könnte. Der (Wettbewerbs-)Vorteil entsteht folgendermaßen: Wenn man vorab weiß, zu welcher Gruppe potenzielle Kunden gehören, bevor sie ihren Urlaub anfragen oder gar buchen, dann lassen sich Angebote präzise auf ihre Bedürfnisse abstimmen – und die Chance zur Conversion ganz gezielt erhöhen. Und nicht nur das: Die Erhebung der Daten ermöglicht darüber hinaus, tiefere Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Bestands- und Potenzialkunden zu sammeln. Als Folge können sämtliche Marketing-Maßnahmen an deren Bedürfnisse angepasst werden.

DATEN ALS GRUNDSTEIN FÜR ERFOLG

Dieses Verfahren lässt sich neben dem Tourismus problemlos in den verschiedensten Branchen anwenden. Dafür notwendig ist lediglich:

/ Das Sammeln und Analysieren von Daten, um ein tiefes Verständnis für die Zielgruppe und deren Bedürfnisse zu erlangen.
/ Die kreative Energie, um die Zielgruppe aktivieren zu können.
/ Die Technologie, um sie mit den Botschaften auch zu erreichen.

Dabei wird schnell klar, dass Echtzeit-Daten der Empathie oftmals den Rang ablaufen: Was ursprünglich für eine Zielgruppe erdacht oder entwickelt wurde, muss nicht immer zwingend deren realem Kaufverhalten entsprechen. Die gute Nachricht: Der Aufwand hierfür ist überschaubar, denn die meisten Unternehmen besitzen diese Daten bereits bzw. die richtigen Schnittstellen, um sie zu sammeln. Es gilt in vielen Fällen nur noch, sie gewinnbringend einzusetzen.

Zusammen mit der twyn group machen wir das möglich. Das reichweitenstärkste Online-Werbenetzwerk Österreichs bietet die nötige Infrastruktur und Technologie, um ihre Botschaften ideal zu streuen. Geofencing, Digitale Sinus-Milieus, Wetter oder TV sync sind nur ein paar der zur Verfügung stehenden Steuerungsoptionen, um das meiste aus ihren Daten herauszuholen.

EIN SCHRITT IN DIE ZUKUNFT DER ZIELGRUPPENANSPRACHE

Wichtig ist das Bewusstsein, dass die richtige Zielgruppenansprache kein Glücksrad ist. Hinter den Bildschirmen sind immer echte Menschen mit echten Bedürfnissen. Die sind erfassbar, auch ohne abschreckend viele Daten zu sammeln. Und wer die Bedürfnisse seiner Zielgruppe kennt, kann seine Kommunikation nach ihnen ausrichten.

Frau die Zielgruppenansprache per ATMOS VR ausprobiert

Auf dem Wellnesskongress in Innsbruck konnten Besucher VR ATMOS live ausprobieren.

Um das zu ermöglichen, wissen wir bei CAMAO nicht nur, was gerade angesagt ist. Wir antizipieren auch, welche neuen Bedürfnisse sich langfristig ergeben können. Daraus entstanden ist z. B. ATMOS VR: eine Virtual Reality-Erfahrung, die die bisherigen Grenzen der Technologie um Geruch und Haptik erweitert. Allzu viel können wir an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Wenn Sie trotzdem neugierig geworden sind, schreiben Sie uns doch:

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