Als Agentur sind wir Ansprechpartner für die verschiedensten Belange. In Sachen Websites sind das auch beinahe immer Content-Management-Systeme (CMS): Was gibt es da überhaupt, wonach wählt man eines aus und muss man überhaupt eins wählen? Mit dieser Mini-Serie wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen.

Im ersten Teil möchten wir euch einen allgemeinen Überblick zum Thema CMS geben. Im zweiten Teil – der nächste Woche hier erscheint – stellen wir dann konkrete CMS-Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen vor und geben Hilfe bei der Qual der Wahl.

Warum überhaupt ein CMS?

Bei mehr als einer Milliarde Websites wird es immer schwieriger mit dem eigenen Internetauftritt etwas Besonderes zu schaffen. Eine unverzichtbare Grundlage, um „besonders“ zu sein, ist ein flexibles und leistungsstarkes Content Management System. Ohne Unterstützung aktueller Web-Standards und neuester Content-Formate wird man nur allzu schnell abgehängt.

Stopp! Eine Website ohne CMS geht doch auch, oder? Klar, ein wichtiger Faktor ist hierbei die Fluktuation der Inhalte. Eine statische Programmierung kann bei Websites sinnvoll sein, wenn die Inhalte dort auf lange Zeit gleich bleiben – der Wartungsaufwand also gering ist.

Wenn Inhalte oft und/oder in hohem Umfang geändert werden sollen, macht sich der Komfort eines CMS schnell bezahlt. Zusätzlich erlauben es moderne Interfaces auch in HTML, CSS & Co. unerfahrenen Mitarbeitern diese Änderungen problemlos umzusetzen. Wer ohne CMS für seinen Internetauftritt verschiedene Inhalte produziert und veröffentlichen möchte, wird das früher oder später bereuen. Ständige Updates an Design und Layout sind nötig und trüben die Freude an den eigentlichen Inhalten.

MacBook mit HTLML-Code

Für die eigene Website muss nicht alles aus eigener Hand stammen: CMS und ihre Erweiterungen sparen oft viel (teure) Arbeit.

Aktuelle Content-Management-Systeme helfen auch dabei, auf die Bedürfnisse der Website-Nutzer einzugehen: Vielleicht ist für mobile Nutzer ein Navigations-Widget besonders nützlich, weil sie auf dem Weg zu Dir sind; am Tablet auf der Couch rücken hingegen die Social-Media-Kanäle ins Spotlight. Diese selbst zu integrieren, kann ein potenziell zähes Unterfangen werden.

Wer managed die Content-Management-Systeme?

Leider geht die Wahl des CMS nicht immer einfach von der Hand. Das Angebot ist riesig und das kann einschüchtern. Anstatt kritisch zu hinterfragen, welches System am besten für das Projekt geeignet ist, wird mit Tunnelblick und Finger in den Ohren ausgewählt, was sowieso schon jeder benutzt.

Infografik mit Anzahl der Installationen bekannter Content-Management-Systeme

Klare Marktlage: Kein anderes CMS wird so häufig genutzt wie WordPress. Dabei sind sie alle kostenlos verfügbar. (Quelle: http://www.cmscrawler.com/country/DE. Grafik: www.piktochart.com)