Ein Beitrag von Nadine Zernott.

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A brand is no longer what we tell the consumer it is – it is what consumers tell each other it is.

Dieses Zitat von dem Intuit Mitgründer Scott Cook mag etwas radikal sein, aber die Relevanz von Influencer Marketing leugnet heute niemand mehr. Millionen von Menschen hängen an den YouTube, Facebook oder Instagram Accounts von Bloggern aller Art – ob Mode, Lifestyle, Reisen oder Kochen. Und mit der wachsenden Akzeptanz in der Werbewirtschaft steigen auch die Honorare. Von 100 EUR bis 10.000 EUR kann – je nach Bekanntheit des Influencers und Form der Influencer-Maßnahme – alles dabei sein.

Als Unternehmen oder Agentur gibt es allerdings nur begrenzte Möglichkeiten, sich des Erfolgs beziehungsweise der Rentabilität von Influencer Marketing zu vergewissern.
Eine ausführliche Recherche ist hierbei das A und O. Branchen, Zielgruppen, Kanäle und Kompatibilität von Influencer und Marke sind nur einige der Punkte, die man beachten sollte. Auch die Anzahl der Abonnenten spielt aufgrund der Struktur von sozialen Medien weiterhin eine große Rolle bei der Auswahl des Influencers. Denn nicht jeder Abonnent interessiert sich zwangsläufig für den Beitrag oder nimmt ihn überhaupt wahr.

Jetzt hat die Analyse-Plattform influencerDB herausgefunden, dass nach einer Bot-Säuberungsaktion manch ein deutscher Instagram Account bis zu 53.000 Follower verloren hat. 2014 gab es bereits einen ähnlichen Vorfall mit noch größerem Ausmaß. Besonders betroffen waren diesmal vor allem mittelgroße Accounts aus der Mode- und Lifestyle-Branche, welche ihre Accounts auch regelmäßig für Influencer Marketing nutzen.

Was man aus diesem Vorfall lernen kann? Influencer Marketing abzuschreiben wäre eine überzogene Reaktion. Die bereits erwähnte Recherche bezüglich Reichweite und Kompatibilität des Influencers ist eine effektive Maßnahme, um sicherzustellen, dass die Kooperation für beide Seiten ein Erfolg wird. Behilflich sind dabei Tools wie klout oder buzzsumo, die Social-Media-Aktivitäten erfassen und analysieren. Ein stumpfer Blick auf die Follower-Zahl reicht schon lange nicht mehr.

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Die Autorin

Nadine
Nadine Zernott
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