Ein IoT-Projekt aufzusetzen ist kompliziert. Es braucht unzählige Zutaten, die in einer genauen Reihenfolge zusammengefügt werden müssen, damit es am Ende richtig läuft. Fast wie beim Backen. Und IoT ist immer noch so gehyped, da kann man schonmal nervös werden. Denn niemand hat Lust, ausgerechnet bei der großen Hochzeitstorte die Eier zu vergessen. Aber müssen IoT-Projekte wirklich immer so anstrengend sein?

Denn das Potenzial von IoT ist groß. Statista prognostiziert, dass im Jahr 2020 30 Milliarden US-Dollar für IoT ausgegeben werden – ein Betrag, der bis 2025 noch auf 75 Milliarden ansteigen soll. Diese Zahlen zeigen einem: Auch wenn gut aufgesetzte IoT-Projekte komplex anmuten, mutige Unternehmen investieren bereits seit Jahren massiv in die Technologie. Und was versprechen sie sich davon?

Einer aktuellen Studie der Computerwoche und CIO zufolge geben über ein Drittel der befragten Unternehmen (n=275) an, dass IoT ihnen bereits bei der Entwicklung oder Verbesserung von Produkten und Services hilft – und sogar etwas mehr als 40 Prozent sagen aus, dass sie mithilfe von IoT ihre Geschäftsprozesse optimieren. Eine konkrete Umsatzsteigerung geben immerhin schon knapp 30 Prozent der Unternehmen an.

Und wenn wir über Potenzial reden, reden wir immer auch über die Zukunft. Kostensenkung wird von über einem Fünftel der Unternehmen als größter potenzieller Nutzen von IoT genannt. Vorteile wie höhere Kundenzufriedenheit oder einen allgemeinen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz versprechen sich jeweils gute 18 Prozent.

Wir wissen also: IoT mutet in der Implementation teuer und komplex an, der Markt wächst trotzem rasant, und sowohl die bereits vorhandenen Benefits als auch die Erwartungen zeigen reale Mehrwerte für Unternehmen auf. Wir könnten uns täuschen, aber für uns sieht das nach dem perfekt bestellten Feld für den größten europäischen Internet- und Digitaldienstleister aus. Und natürlich hat sich die Deutsche Telekom zusammen mit uns etwas überlegt, um Unternehmen jeder Größe den Einstieg ins IoT-Zeitalter so einfach wie möglich zu machen.

Eine Prise Sensoren, zwei Kilo Konnektivität, 4 Liter Plattform ...

Wir sind bereits gut mit dem IoT-Portal vertraut und haben gemeinsam mit den Fachberatern der Deutschen Telekom einen IoT-Onlinekonfigurator entwickelt. Er basiert auf dem IoT Solution Builder, mit dem in nur wenigen Klicks aus modularen Komponenten eine eigene IoT-Lösung zusammengestellt werden kann. So können sich die Kunden der Deutschen Telekom bestmöglich im Dschungel der Möglichkeiten zurechtfinden und spielend einfach ein solides Fundament für ihr erstes (oder nächstes 😉) IoT-Projekt legen.
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Schlank und schick präsentiert sich der Onlinekonfigurator auf dem IoT-Portal der Deutschen Telekom.

Tracken, Messen, Zählen …

Da wir die Deutsche Telekom schon lange im Bereich IoT mit unserer digitalen Expertise beraten, waren die Kernfragen, die sich jeder Kunde stellt, schnell gefunden:
Was möchte der Kunde genau in seinem Anwendungsfall tun: tracken, messen, zählen etc.? Und welcher Wert interessiert den Kunden besonders, um spezifische Aktionen auszulösen?

In einem 3-stufigen Frageverfahren gelangt der User schnell zum Kernpunkt seiner individuellen Herausforderung. Nach zwei weiteren Fragen zur Datenrate sowie der Auswahl von Services erhält der Kunde bereits sein individuell zugeschnittenes Angebot mit allen notwendigen Komponenten.

Durch diesen Prozess werden die Nutzer mit smoothen Animationen und Übergängen begleitet. Eine intuitiv verständliche Iconsprache lenkt ihre Augen direkt auf den individuellen Bedarfsfall.

Nicht nur strukturell, sondern auch optisch haben wir uns Gedanken gemacht: Ganz im Telekom Corporate Design fügt sich der Onlinekonfigurator gut in das umgebende IoT-Portal ein. Für die vielfältigen Use cases haben wir weitere Icons gestaltet, bzw. bestehende angepasst und als flexible SVG (Scalable Vector Graphic) implementiert. Die einzelnen Agent-States der Icons sind hierbei im CSS ansteuerbar, was den Vorteil hat, dass man keine 3 verschiedenen Icons pro Use case benötigt, um einen „mouseover“ oder „active“ State darzustellen.
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Zum Abschluss des Prozesses wird den Nutzern ihr individuelles IoT-Paket noch einmal übersichtlich aufgeschlüsselt. Nächster Schritt: Ganz unverbindlich ein Angebot einholen.

Gute Performance im Onlineportal & zufriedene Kunden

Die Trackingzahlen seit dem Launch im Mai 2020 zeigen, dass der Konfigurator von den Usern sehr gut angenommen wird. Und auch von Kundenseite äußerte man sich sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit CAMAO:

„CAMAO hat uns schnell und kompetent dabei geholfen, einen wichtigen Service für unsere bestehenden und künftigen IoT-Kunden bereitzustellen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns darauf, unsere Kunden damit noch besser betreuen zu können.” – Wilfried Huelsmann-Tennhof, Senior Commercial Manager IoT bei der Deutschen Telekom

Wir freuen uns, dass wir hier wieder einen Beitrag für mehr Kundenzentriertheit leisten konnten und tüfteln schon an neuen Wegen, wie wir das IoT-Portal der Deutschen Telekom weiter verbessern können. Wenn auch ihr euren Kunden etwas Besonderes bieten wollt, kommt gerne auf uns zu. Gemeinsam finden wir heraus, was eure Kunden brauchen und wie wir es Realität werden lassen. Schreibt uns einfach unter hello@camao.one.