Ein Beitrag von Mark Keil.

Mit der Animation ist es ein bisschen wie mit der Gesundheit: Du weißt erst dann wie wichtig sie ist, wenn sie nicht vorhanden ist.

Interface-Animationen zeigen, dass (Lade-)Vorgänge erfolgreich durchgeführt oder Fehler in einem nicht abgeschlossenen Vorgang vorliegen. Sie zeigen uns Verläufe von Prozessen, die wir als User vielleicht gar nicht richtig verstehen. Trotzdem geben sie uns durch den derzeitigen Status des Systems das Gefühl, Herr der Lage zu sein. Animationen für solche Vorgänge sind meist simple Elemente, benötigen jedoch viel Zeit und Anspruch, um die Benutzerfreundlichkeit möglichst hoch zu gestalten.

Interface-Animationen sollen nicht nur rational ansprechen, sondern auch emotional: Um genau das hervorzurufen, bedarf es eines besonders ausdrucksstarken Interfaces, das zum Beispiel im Screen-Design über dynamische Icons, Animationen und Audioeinblendungen umgesetzt werden kann.

Wenn eine Animation kein Problem löst, keine positiven Erfahrungswerte schafft und auch nicht den User supportet, ist es vielleicht besser, sie wegzulasser oder sich nochmal in das Produkt, und was es in dem User auslösen soll, reinzudenken.

Um das eigene Gespür für Animation zu verbessern, haben wir hier einen spannenden Artikel, der einen guten Einstieg in das Thema bietet.

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Mark Keil

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