Unsere Printkampagne für die Anwaltskanzlei Goldenstein & Partner erzeugt gerade jede Menge Aufmerksamkeit – nicht nur in der Gastronomie und auf Raststättentoiletten, sondern auch in den Medien.

David gegen Goliath

Die internationale Wirtschaftskanzlei Goldenstein & Partner vertritt im Diesel-Skandal rund 21.000 Geschädigte, um mögliche Schadensansprüche gegen VW durchzusetzen. Und das sehr erfolgreich: Anfang Mai entschied der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten eines Mandanten – er erhält den Kaufpreis seines VW Sharan zurück, wenn auch abzüglich der bereits gefahrenen Kilometer. Der bis dato größte Erfolg in der Geschichte des Dieselskandal, der Millionen Verbrauchern in ihrem Kampf als David gegen Goliath Hoffnung macht.

Hosen runter: Wir haben’s getan!

Diesen Erfolg wollten wir mit der gemeinsamen Plakat-Kampagne nach außen tragen und zwar dort, wo man Diesel-Fahrer trifft und dort, wo es sich der Kunde wünschte: auf Autobahnraststätten. Und in einer Umgebung, die zum Schmutz des Diesel-Skandals passt: auf den Toiletten. Ziel der rund 300 Plakate an den 30 verschiedenen Standorten ist es, maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen und Geschädigte zur Prüfung eines möglichen Schadensersatzes zu animieren.

Vorsichtig sprechen wir über uns auch mal als Digitalagentur. Wer uns kennt, weiß aber, dass unsere Leistungen weit darüber hinaus gehen: So entwickelten wir gemeinsam mit Goldenstein & Partner in einer kreativen Nachmittagsproduktion ein Plakat ohne viel Schnickschnack, das bewusst provozieren sollte. Während Frauen und nackte Haut in der Werbung oft im Mittelpunkt stehen, haben wir den Spieß herumgedreht und mit einer Portion Selbstironie den Mann in den Fokus gestellt. Und nicht irgendeinen, sondern einen unserer Darmstädter Kollegen.

Zugegeben: Ganz schön „cocky“

Die bunten Tattoos sind echt, die Autos auf der Boxershorts wurden nachträglich mit Photoshop hinzugefügt. Dabei ist die blaue Farbe der Boxer eine Anspielung auf die sogenannte AdBlue-Flüssigkeit, die den Schadstoffausstoß in Dieselfahrzeugen verringern soll.

Uns war bewusst, dass diese Kampagne Aufmerksamkeit erzeugen wird – auch in juristischen Kreisen. Trotzdem staunten wir über die Reaktionen: Ein Artikel der Legal Tribute Online – und später auch ein Artikel in der Bild Zeitung – brachten nun eine Debatte unter Juristen ins Rollen: „Darf eine Kanzlei so werben?“. Denn was für die einen zum Schmunzeln ist, ist für die anderen „sexualisierend und geschmacklos“. Dass wir hier eine Kampagne auf Klowand-Niveau betreiben, können wir allerdings nur schwer bestreiten – denn genau dort findet sie ja statt.

Tatsächlich wird die Juristendebatte aber nicht um den Wahrheitsgehalt jener Aussage geführt, sondern eben um die Frage nach dem guten Geschmack: So dürfen Kanzleien laut BGH-Urteil nicht allein durch reißerische und sexualisierende Aufmachung werben, sondern Sachlichkeit und Seriosität müssen im Vordergrund stehen. Nun ist der weiterführende „Link“ des QR-Codes aber keine aktive Werbung, sondern führt lediglich auf eine kostenlose und unverbindliche Dienstleistung. Und apropos Geschmack: über den lässt sich bekanntlich streiten – oder man lässt es einfach.

Die Kampagne wirkt

Dass wir nach 20 Jahren CAMAO und unzähligen Projekten und Kampagnen durch diese doch kleine Printgeschichte in den Leit-(oder Light-?)Medien landen, finden wir, mit Verlaub: geil und irgendwie absurd. Und wir sind froh, mit Goldenstein & Partner einen mutigen Kunden an unserer Seite zu wissen, der für den Wandel in seiner Branche steht.

Wo erfahre ich denn nun mehr?

Hier geht’s zum vollständigen Beitrag der Legal Tribute Online und dem Beitrag in der Bild. Eine Stellungnahme von Goldenstein & Partner gibt’s auf HORIZONT.net – aktuell nur für Abonnenten.

Solltest Du nun Fragen haben, ruf uns gerne an oder schreib uns unter hello@camao.one.

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